Es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Leben in Moskau oft anstrengend machen. Der Weg zur Arbeit, eine Stunde durch die knackvolle Metro; das Unverständnis darüber, heute nicht genau dort eine Flasche Wasser kaufen zu können, wo man es gestern tat; die Menschen, die man nicht versteht, wenn sie sich keine Mühe geben bei der Verständigung.
Und jetzt gibt es den S-Bahn-Clash. Nie hätte ich gedacht, dass die Berliner Ringbahn die Moskauer Ringlinie an Menschenmengen in den Schatten stellen könnte. Oder ich recherchieren muss, um im Prenzlauer Berg eine Küchenwaage zu kaufen. Und das Beste ist: verstehen kann man hier auch keinen mehr. Auf den Straßen im Kiez hört man eher Polnisch, Russisch, Französisch und Englisch.
Irgendwie hatte ich mir das alles anders vorgestellt.
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